Volksstück von Ödön von Horváth von 1932
Inszenierung: Swentja Krumscheidt
Die Titelrolle des Kasimir spielt Matti Schmidt-Schaller
Kartenpreis: 36 | 29 € | Platz mit eingeschränkter Sicht 22 €
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Ödön von Horvath (1901-1938) gilt als einer der „Klassiker der Moderne“ und Erneuerer des deutschsprachigen Wiener Volksstücks. Sein berühmtestes, mehrfach verfilmtes Drama sind die „Geschichten aus dem Wienerwald“. Erich Kästner schrieb 1931 über Horvath: „Er übernahm die aus Filmen, Operetten und Dramen bekannten pensionierten Rittmeister, die süßen Mädel, die nichtsnutzigen Hallodri, die familiensüchtigen Kleinbürger; er übernahm den Plüsch, aber er klopfte ihn aus, dass die Motten aufflogen und die zerfressenen Stellen sichtbar wurden.“
„Kasimir und Karoline“, uraufgeführt 1932 in Leipzig, spielt im München des Jahres 1929 während des Oktoberfestes. Kasimir liebt Karoline. Weil er seine Arbeit verloren hat, ist ihm auf dem Oktoberfest nicht nach feiern und amüsieren zu Mute. Es kommt zum Streit und zur Trennung. Nach einigen Versöhnungsversuchen möchte Karoline zu Kasimir zurückkehren, der sie jedoch zurückweist…
Ödön von Horváth: Figurenzeichnung, Tusche
