Der Tor und der Tod – Historische Kuranlagen & Goethe-Theater Bad Lauchstädt

Lyrisches Drama in Versen von Hugo von Hofmannsthal (1874-1929)

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Land Sachsen-Anhalt

Regie und Bühne: Holk Freytag

Besetzung:
Claudio, ein Edelmann Julian Weigend
Der Tod Benno Ifland
Ein Kammerdiener Lars Jung
Die Mutter N.N.
Die Geliebte Andrea Cleven

Kartenpreis: 20 € | keine Ermäßigung

FESTSPIEL DER DEUTSCHEN SPRACHE

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Das Drama spielt in den Jahren um 1820 und erzählt vom Leben des Edelmannes Claudio, der dem Tod begegnet. Der Tod, der ihn in sein Reich überführen möchte, konfrontiert ihn mit bereits verstorbenen, wichtigen Menschen aus seinem Leben. Seiner Geliebten, seiner Mutter und seinem Jugendfreund. Claudio, der Zeit seines Lebens gegenüber seinen Mitmenschen eine distanzierende Haltung einnahm, konnte niemals den Wert menschlicher Nähe empfinden und diese zulassen. Er stirbt schließlich mit den Worten „Da tot mein Leben war, sei Du mein Leben, Tod.“

Hofmannsthals kurzes Drama ist ein Meisterwerk des deutschen Symbolismus. Es ist aber auch in der Gegenwart von höchster Aktualität.

Es kritisiert in der Figur des Claudio eine junge Generation, die durch den Reichtum und die Tüchtigkeit ihrer Eltern niemals einer wirklichen Erwerbstätigkeit nachgehen muss und für die „Schönheit zu einem Schutzwall gegen die Wahrheit und die Kunst zu einem Ersatz der Sittlichkeit“ wird. (Natalia Karczewska)

Oktober 21 @ 19:00
19:00 — 21:00 (2h)

Goethe-Theater

Festspiel der deutschen Sprache, Theatersommer 2021

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