Wilhelm Tell – Historische Kuranlagen & Goethe-Theater Bad Lauchstädt

Drama von Friedrich Schiller

Gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Land Sachsen-Anhalt

Besetzung:
Hermann Gessler, Reichsvogt in Schwyz und Uri Benno Fürmann
Werner, Freiherr von Attinghausen, Bannerherr Thomas Thieme
Ulrich von Rudenz, sein Neffe Harald Schrott

Landleute aus Schwyz:
Werner Stauffacher Udo Schenk
Konrad Hunn Marek Harloff
Itel Reding  Dirk Glodde
Landleute aus Uri:
Walther Fürst Bernhard Schir
Wilhelm Tell Juergen Maurer
Rösselmann, der Pfarrer Benjamin Krüger
Kuoni, der Hirte Marek Harloff
Werni, der Jäger Simon Buchegger
Roudi, der Fischer Dirk Glodde 
Landleute aus Unterwalden:
Arnold vom Melchthal Stefan Hartmann
Konrad Baumgarten // Johannes Parricida, Herzog von Schwaben Thomas Braungardt

Meier von Sarnen Simon Buchegger

Gertrud, Stauffachers Gattin // Armgart, Bäuerin Claudia Michelsen
Hedwig, Tells Gattin, Fürsts Tochter Gerti Drassl

Bertha von Bruneck, eine reiche Erbin Aenne Schwarz

Walther, Tells Knabe N.N.

Friesshardt, Söldner Simon Buchegger

Leuthold, Söldner Dirk Glodde

Rudolph der Harras, Gesslers Stallmeister Vincent Göhre
Stüssi, der Flurschütz Marek Harloff
Meister Steinmetz Marek Harloff
Erster Geselle Simon Buchegger
Öffentlicher Ausrufer Vincent Göhre

Erster Landenbergischer Reiter Vincent Göhre

Dramaturgie: Prof. Dr. Ilsedore Reinsberg

Regie: Julia von Sell

Kartenpreis: 43 € | keine Ermäßigung

FESTSPIEL DER DEUTSCHEN SPRACHE

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Wilhelm Tell ist das letzte von Friedrich Schiller fertig gestellte und 1804 in Weimar uraufgeführte Bühnenwerk. In Lauchstädt wurde das Stück zur feierlichen Saisoneröffnung des Kurtheaters am 23. Juni 1804 erstaufgeführt. Das Drama widmet sich in fünf Akten drei Handlungssträngen: zunächst geht es um die sagenhafte Figur des Wilhelm Tell mit dem berühmt gewordenen Apfelschuss und dem darauf folgenden Attentat auf den verhassten Landvogt Gessler, des Weiteren die Befreiungslegende der Schweizer Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden von der Habsburgerherrschaft sowie schließlich die Liebesgeschichte zwischen dem Adelspaar Bertha von Bruneck und Ulrich von Rudenz. Den geschichtlichen Hintergrund des Dramas vermittelten ihm einerseits Goethe, der die Schweiz mehrfach bereist hatte, und andererseits die Schriften des Historikers Aegidius Tschudi (1505-1572). Dessen Schweizer Chronik aus den Jahren 1532 ff. bildet das geschichtliche Rückgrat der ersten vier Akte des Dramas.
Aufgrund seines Plädoyers für die Freiheit und gegen tyrannische und totalitäre Herrschaft sowie wegen des Apfelschusses ist „Wilhelm Tell“ bis heute eines der populärsten Dramen Friedrich Schillers geblieben.

September 11 @ 19:00
19:00

Goethe-Theater

Festspiel der deutschen Sprache, Theatersommer 2026

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