„Wie stark ist nicht dein Zauberton“ – Historische Kuranlagen & Goethe-Theater Bad Lauchstädt

ERINNERUNGEN AN PETER SCHREIER – zum 90. Geburtstag des Sängers und Dirigenten.

Gäste: Prof. Edda Moser | Helen Donath | u. a.
Bettina Volksdorf (MDR) | Moderation

Kartenpreis: 15 € | keine Ermäßigung

FESTSPIEL DER DEUTSCHEN SPRACHE

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Peter Schreier (1935-2019) gehört zu den herausragenden Sängerpersönlichkeiten seines Fachs im 20. Jahrhundert.
Geboren 1935 in einem Meißner Kantorenhaushalt, ausgebildet im Dresdner Kreuzchor und an der Dresdner Musikhochschule, war ihm nach seinem Debüt an der Staatsoper Dresden 1959 eine einzigartige Karriere als lyrischer Tenor beschieden. 1963 wechselte er an die Berliner Lindenoper.
Nach dem frühen Tod Fritz Wunderlichs gelang ihm der Sprung in die Musikzentren Westeuropas, an die Staatsopern Wien und München, zu den Salzburger und Bayreuther Festspielen sowie in die USA. Gefördert wurde er von Dirigentenpersönlichkeiten wie Karl Böhm, Karl Richter und Herbert von Karajan.
Spätestens ab 1970 galt Peter Schreier als der führende Mozarttenor weltweit. Ab Mitte der siebziger Jahre trat Peter Schreier zunehmend auch als Dirigent in Erscheinung und erwarb sich bleibende Verdienste bei der historisch informierten Interpretation der Werke Johann Sebastian Bachs. Als Liedsänger, insbesondere der Liedzyklen Franz Schuberts, Robert Schumanns und Hugo Wolfs, bleibt er bis zur Gegenwart unerreicht. In Bad Lauchstädt debütierte Peter Schreier im Rahmen eines Gastspiels der Berliner Staatsoper als Don Ferrando in Mozarts „Così fan tutte“ 1968. Im Oktober 2018 führte ihn sein letzter öffentlicher Auftritt zu einem Publikumsgespräch mit Edda Moser und Dr. Hans John in die Goethestadt.

 

Foto: Szenenfoto „Così fan tutte“ | Deutsche Staastoper Berlin, 1968

Oktober 4 @ 15:00
15:00

Historischer Kursaal

Festspiel der deutschen Sprache, Theatersommer 2025

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