Drama von Friedrich Schiller
Gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Land Sachsen-Anhalt
N.N.
Regie: Julia von Sell
Kartenpreis: 42 € | keine Ermäßigung | Auch im FESTSPIEL-ABO erhältlich. |
FESTSPIEL DER DEUTSCHEN SPRACHE
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Wilhelm Tell ist das letzte von Friedrich Schiller fertig gestellte und 1804 in Weimar uraufgeführte Bühnenwerk. In Lauchstädt wurde das Stück zur feierlichen Saisoneröffnung des Kurtheaters am 23. Juni 1804 erstaufgeführt. Das Drama widmet sich in fünf Akten drei Handlungssträngen: zunächst geht es um die sagenhafte Figur des Wilhelm Tell mit dem berühmt gewordenen Apfelschuss und dem darauf folgenden Attentat auf den verhassten Landvogt Gessler, des Weiteren die Befreiungslegende der Schweizer Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden von der Habsburgerherrschaft sowie schließlich die Liebesgeschichte zwischen dem Adelspaar Bertha von Bruneck und Ulrich von Rudenz. Den geschichtlichen Hintergrund des Dramas vermittelten ihm einerseits Goethe, der die Schweiz mehrfach bereist hatte, und andererseits die Schriften des Historikers Aegidius Tschudi (1505-1572). Dessen Schweizer Chronik aus den Jahren 1532 ff. bildet das geschichtliche Rückgrat der ersten vier Akte des Dramas.
Aufgrund seines Plädoyers für die Freiheit und gegen tyrannische und totalitäre Herrschaft sowie wegen des Apfelschusses ist „Wilhelm Tell“ bis heute eines der populärsten Dramen Friedrich Schillers geblieben.

Goethe-Theater
Festspiel der deutschen Sprache, Theatersommer 2026